Landesverband Hessen

Sebastian Sauer

Reiff-Preis für Sternen- und Nachtschützer – Workshop „Rettet die Nacht“ ausgezeichnet

Großer Erfolg für das Projekt „Rettet die Nacht“ der djo-Deutsche Jugend in Europa, das in Kooperation mit dem Verein Sternenpark Rhön entstand. Die Sternenschützer in der Rhön wurden für die Entwicklung des Workshops, der unter Federführung von Sabine Frank, Sternenpark Rhön, Katharina und Johannes Heyden, Planetarium Fulda und Sebastian Sauer von der djo-Deutsche Jugend in Europa entstanden ist, mit dem Reiff-Förderpreis 2018 ausgezeichnet.

Empfänger des Preises, der jährlich von der Reiff-Stiftung zur Förderung der Amateur- und Schulastronomie verliehen wird ist der Verein Sternenpark Rhön . Hinter dem Workshop steht der Gedanke, die Nacht als Lebensraum für alle Lebewesen einschließlich des Menschen zu thematisieren. Dieser Ansatz wird in der deutschen Umweltbildung aktuell noch nicht hinreichend berücksichtigt. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro soll für die Ausgestaltung eines Leitfadens verwendet werden. Dieser dient dazu, die Workshop-Materialien, die bislang nur als Lose-Blatt-Sammlung vorliegen, in Schulen, Sternwarten, Astronomie- und Naturschutzvereinen sowie Jugendbildungseinrichtungen zu verbreiten. Der Workshop ist für Kinder von acht bis zwölf Jahren konzipiert und in den Jahren 2017 und 2018 mittlerweile schon vier Mal mit großem Erfolg durchgeführt worden. Zwei weitere Workshops sind für 2019 bereits in Planung und werden Anfang des Jahres für Interessierte ausgeschrieben.

Text: Waldmann, Sauer

Workshop „Rettet die Nacht“ geht in Runde vier

Alle lieben einen funkelnden Himmel mit vielen Sternen, Sternschnuppen und einem großen Mond. Dabei ist es gar nicht mehr so leicht, eine natürliche Nacht zu erleben. Aber was genau ist eine natürliche Nacht? Und was können wir tun, um die Sicht auf die Sterne, die Milchstraße und die Planeten zu retten? All das erfahren Kinder im Alter von acht bis 12 Jahren beim Workshop „Rettet die Nacht“, der am Montag und Dienstag 01.-02.10.2018 bereits zum vierten Mal stattfindet. Dieses Mal in der Jugendbildungsstätte der djo in Rodholz.

„Wenn Ihr Lust habt, in den Herbstferien mehr über unsere Nächte und die Sternenkunde zu erfahren und zu lernen, was man für den Schutz der Tiere der Nacht tun kann, dann seid Ihr bei diesem Workshop genau richtig“, erklärt das Team vom Sternenpark Rhön. Der Sternenpark Rhön veranstaltet zusammen mit der Deutschen Jugend in Europa (djo), Landesverband Hessen e.V., dem Verein Sternenpark Rhön e. V., sowie dem Landkreis Fulda  den zweitätigen Workshop für Kinder in Rodholz.

Highlights des Workshops sind eine Nachtwanderung mit Lampensafari rund um den Guckaisee sowie das Basteln einer Sternenstadt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 35 € pro Kind. Im Preis enthalten sind Übernachtung, Verpflegung, Betreuung und Programm. Anmeldungen sind über die Homepage des djo-Landesverbandes unter www.djohessen.de/veranstaltungen oder per Mail an geschaeftsstelle@djohessen.de möglich. Bei jeder Anmeldung bitte den Vor- und Zunamen, die vollständige Anschrift, das Geburtsdatum sowie eine Telefonnummer für etwaige Rückfragen angeben.

Den Veranstaltungsflyer können Sie sich hier herunterladen:

Flyer final

Erfolge der interkultureller Verbandsarbeit für Jugendliche sichtbarer machen

Verband für interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit – KRUGI traf sich in Fulda zu Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung des Verbandes für interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit KRUGI (als Bundesgruppe in der djo – Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. organisiert) hat am 16. und 17. Juni 2018 in Fulda über die Weiterentwicklung des Verbandes diskutiert und einen Vorstand gewählt. Larissa Timpel vom deutsch-russischen Kultur-, Sozial und Bildungszentrum RODNIK e.V. aus Fulda und Alexander Kuklev vom Verein RUBIKUS e.V. aus Hannover sind wieder als Vorsitzende, bzw. als Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes gewählt worden. Als Schatzmeisterin wurde Elena Fomina (Verein KID e.V., Hanau) gewählt. Die Beisitzer im Vorstand bleiben wie bisher: Nina Vishnevska (GIK e.V., München), Jan Krivorutski (RUBIKUS e.V. Hannover) und Olga Royak (DRZ IBSK e.V., Gießen). 13 Vertreter der Migrantenjugendorganisationen sprachen über die Entwicklung der Inhalten und Formen der Kinder- und Jugendarbeit mit Migrantenjugend, schlugen die Themen der Multiplikatorenschulungen vor, um die Professionalisierung der Kinder- und Jugendbildungsarbeit für die nächsten Jahren zu erhöhen. Dem Verband gehören bundesweit 10 lokal agierende Vereine an, die in Zusammenarbeit mit Kommunen und anderen Trägern der Jugend- und Integrationsarbeit vor Ort, herkunftsspezifische und interkulturelle Bildungsangebote Kindern und Jugendlichen mit meistens russischsprachigem Kulturhintergrund anbieten.

„Wir wollen innerhalb unseres Verbandes und in enger Zusammenarbeit mit dem Dachverband djo – Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V. weiterhin die Partizipation und Selbstorganisation von jungen Menschen, insbesondere mit russischsprachigem Kulturhintergrund fördern, mit Hilfe niederschwelliger und attraktiver Angebote die bereits vorhandenen Angebote der außerschulischen Jugendbildungsarbeit in unseren Mitgliedsgruppen ergänzen. Die Potenziale des Verbandes KRUGI dank ihren erfahrenen Jugendgruppenleitern und mehrjähriger Vereinsarbeit sind hoch, deshalb sollen wir die erfolgreichen Projekte auf Gebieten der kulturellen und internationalen Jugendarbeit, der Qualifikation im Ehrenamt und vielfältige pädagogische Angebote (Theater, Musik, Tanz) der Öffentlichkeit und insbesondere Jugendlichen in unseren Städten breiter präsentieren“, sagte Larissa Timpel (Fulda).

„In unserem Verband geht es in der ersten Linie um Pflege Herkunftskultur und Mehrsprachigkeit. Wir wollen weiterhin Anliegen und Interessen von Kindern und Jugendlichen vertreten und einen Beitrag zur sozialen und kulturellen Chancengleichheit in Deutschland leisten. Die originellen Bildungsangebote unserer Mitgliedsgruppen wollen wir auf einer Projektmesse austauschen, die Vertreter werden dazu Projektplan gemeinsam entwickeln“, sagte Nina Vishnevska (München).

Lesen mit dem richtigen Kick – Abschlussturnier des Projektes Kicken & Lesen in Darmstadt

Darmstadt – Bereits in den Osterferien hatten 15 Kinder beim Kicken & Lesen Camp auf dem Sportgelände in Hofaschenbach viel Spaß. Nun trafen sich in Teil zwei die sechs hessischen Standorte des von der hessenstiftung – familie hat zukunft initiierten Projektes im Nachwuchsleistungszentrum des SV Darmstadt 98 zum großen Abschlussturnier.

Auch 13 Kinder des Standorts Poppenhausen, Sitz des Jugendverbandes Deutsche Jugend in Europa e.V, waren mit dabei und durften einen spannenden und abwechslungsreichen Tag erleben, bei dem neben dem Kicken natürlich auch wieder das Lesen eine Rolle spielte. Denn Ziel des Projektes ist es, Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren über die Motivation für den Fußball zum Lesen zu animieren und so die Lesekompetenzen zu erhöhen.

Und so wurde auf den modernen Kunstrasenplätzen des Nachwuchsleistungszentrums der Lilien nicht nur ein Fußballturnier auf 7er Feld ausgetragen, sondern es konnten auch Punkte bei einem Dribbel-Lese-Parcours gesammelt werden. Für die Gesamtwertung wurden die Punkte aus beiden Bereichen addiert und ein Sieger ermittelt.

Als zusätzliches Highlight stand ein moderner Dribbel-Zeit-Parcours zur Verfügung, den die Spieler durchlaufen konnten und dann ihre Zeiten auf die Sekunde genau ausgewertet wurden. Die schnellsten Zeiten wurden mit kleinen zusätzlichen Geschenken prämiert.

Alle Teilnehmer des Standortes Poppenhausen waren in gemischten Teams mit den anderen Standorten im Einsatz, zeigten auf und neben dem Feld gute Leistungen und sahnten am Ende vier von fünf Zusatzpreisen für den Dribbelparcours ab.

Workshop „Rettet die Nacht“ geht in Runde drei !

Alle lieben einen funkelnden Himmel mit vielen Sternen, Sternschnuppen und einem großen Mond. Dabei ist es in der Stadt gar nicht mehr so leicht, eine natürliche Nacht zu erleben. Aber was genau ist eine natürliche Nacht? Und was können wir tun, um Sonne, Mond und Sterne zu retten? All das erfahren Kinder im Alter von acht bis 12 Jahren beim Workshop „Rettet die Nacht“, der am Montag, 26. März 2018 bereits zum dritten Mal stattfindet. Dieses Mal im Vonderau Museum in Fulda.

„Wenn Ihr Lust habt, in den Osterferien mehr über unsere Nächte und die Sternenkunde zu erfahren und zu lernen, was man für den Schutz der Tiere der Nacht tun kann, dann seid Ihr bei diesem Workshop genau richtig“, erklärt das Team vom Sternenpark Rhön. Der Sternenpark Rhön veranstaltet zusammen mit der Deutschen Jugend in Europa (djo), Landesverband Hessen e.V. und dem Verein Sternenpark Rhön e. V.,  den Tagesworkshop für Kinder im in Fulda. Unterstützt werden die Organisatoren außerdem vom Vonderau Museum Fulda, in dessen Räumlichkeiten das Programm stattfindet.

Highlights des Workshops sind eine Lampensafari rund um das Museum, ein Flug durch das Weltall im Planetarium sowie das Basteln einer Sternenstadt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 20 € pro Kind. Im Preis enthalten sind Verpflegung (außer Mittagessen), Betreuung und Programm. Anmeldungen sind über die Homepage des djo-Landesverbandes unter www.djohessen.de/veranstaltungen oder per Mail an sebastian.sauer@djohessen.de möglich. Bei jeder Anmeldung bitte den Vor- und Zunamen, die vollständige Anschrift, das Geburtsdatum sowie eine Telefonnummer für etwaige Rückfragen angeben.

Hier der Flyer zum downloaden:

Flyer final

„MELODIEN FÜR DIE FREUNDE“

 

Konzert

„MELODIEN FÜR DIE FREUNDE“

Samstag, den 16. Dezember 2017, 14 Uhr

Fulda, Aula der Alten Universität (Universitätsplatz)

 

Teilnehmer:

Junge Musiker des Jugendmusikstudios „Ihor Shamo“ aus Kiew (Ukraine)

 

Im Programm :

Klassische Werke für Klavier, Violine, Flöte, Klarinette und die vokale Musik der berühmten europäischen und ukrainischen Komponisten

 

Hintergrund:

Das Konzert findet im Rahmen des deutsch-ukrainischen Jugendaustauschprojektes zwischen RODNIK e.V. (Fulda, Deutschland) und Musikstudio „Ihor Shamo“ in Kiew (Ukraine). Während des 10-tägigen Aufenthalts in Fulda und Osthessen wollen die Jugendliche beiden Länder die Begegnung zu einem aktiven musikalischen und kulturellen Erlebnis machen. Zielgruppe sind musikbegeisterte  und kreative Kinder und Jugendliche. Tagsüber entwickeln sie in Workshops ihre eigenen kreativen Fähigkeiten weiter  und mit der Hilfe von Workshop-Leitern erarbeiten sie Musikstücke, Tänze und Volkslieder der beiden Länder. Abends schnuppern sie Adventszeit-Kulturprogramm in den Ortschaften Osthessens und erleben gemeinsame Aktivitäten in den Jugendvereinen Fuldas.

Die deutsch-ukrainische Jugendbegegnung  schafft die Grundlagen für die Nachhaltigkeit der Existenz und die Erweiterung der europäischen Vielfalt von Kulturen, indem es gezielt den Nachwuchs anspricht. Die wichtigste Zielsetzung der internationalen Begegnung ist es, dass junge Teilnehmer sich selbst, andere und neu Kulturen kennen lernen, um mittelfristig ehrenamtliches Engagement als einen bereichernden Weg zur persönlichen Weiterentwicklung,  zur sozialen und kulturellen Integration als auch zu einer aktiven Bürgerschaft zu finden.

 

Eintrittskarten:    An der Kasse für 6 EUR (ermäßigt: 5 EUR) kurz vor dem Konzertanfang erhältlich                                  

Auskunft und Kartenreservierungen bei dem Veranstalter möglich (s. unten)

 

Veranstalter:

RODNIK e.V., Am Kronhof 24, 36037 Fulda                                                                                                                                  

Tel. 0661 9628292, 0170 4409387                                                                                                                                              

Email: rodnikfulda@aol.com  

  1. Vorsitzende: Tamara Shamo,

2.Vorsitzende: Larissa Timpel 

Retter der Nacht erneut unterwegs auf der Wasserkuppe

Stationslauf, Lampensafari und als Highlight das Beobachten der hereinbrechenden Nacht ­­– beim zweiten Workshop „Rettet die Nacht, die Sterne und den Mond“ in der Jugendbildungsstätte Wasserkuppe konnten 26 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren einiges über das Licht, die natürliche Nacht und Lichtverschmutzung lernen.

Organisiert und durchgeführt wurde der Workshop von der Deutschen Jugend in Europa – Landesverband Hessen gemeinsam mit dem Sternenpark Rhön und dem Biosphärenreservat, das auch die Räumlichkeit für das bunte und spannende Programm stellte.

Tag eins begann mit einer kleinen Kennenlernrunde der TeilnehmerInnen, die aus dem gesamten Landkreis Fulda angereist waren. Anschließend wurden spielerisch die Begriffe Licht und natürliche Nacht erläutert. Dabei wurde schnell klar, dass künstliche Lichtquellen in der Nacht immer häufiger zum Problem für Umwelt und Tiere werden. Selbst die Menschen sind von der nächtlichen Lichtverschmutzung betroffen, denn der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus ist auch für Menschen sehr bedeutsam und erleidet Schaden. Sterne sind in den hell erleuchteten Städten zudem kaum noch zu erkennen

Ein interaktiv gestalteter Stationslauf veranschaulichte den Kindern am Beispiel ausgewählter Tiere, welchen negativen Einfluss künstliches Licht konkret auf die Tiere und Umwelt hat. Bei der anschließenden „Lampenkundologie“ konnten sich die TeilnehmerInnen selbst ein Bild von künstlichem Licht machen, mit dem Ziel „gute“ und „schlechte“ Leuchten zu unterscheiden und wie man schlechte Leuchten verbessern kann. Ganz praktisch wurden die mitgebrachten grellen Taschenlampen mit Hilfe von Servietten und Gummibändern umweltfreundlich umgerüstet. Mit all diesem Wissen im Hintergrund, ging es dann daran ein eigenes kleines Häuschen zu bauen und mit einer Lampe zu versehen, die möglichst wenig Licht in die Atmosphäre abgibtZu einer Stadt zusammengestellt wurde modellhaft deutlich, wie auch in Siedlungen verantwortungsvoll mit Licht umgegangen werden kann.

Das Highlight stand schließlich am Abend auf dem Programm. Im Rahmen eines Nachtspazierganges ging es bei der Lampensafari darum, die künstlichen Lichtquellen an den Häusern der Wasserkuppe zu beurteilen, um am darauf folgenden Tag Schreiben mit Verbesserungsvorschlägen zu verfassen. Diese wurden schließlich am Sonntagmorgen den Besitzern der Leuchten mit dem freundlichen Hinweis übergeben, durch kleine Veränderungen an der Anlage die Natur besser zu schützen. Da das Wetter auf der Wasserkuppe leider die Sicht auf die Sterne versperrte wurde kurzerhand ein Alternativprogramm auf die Beine gestellt. Spannende Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS sorgten bei den TeilnehmerInnen für staunende Gesichter. Auf diese Weise ist man dem Weltall dann doch ein Stück näher gekommen.

Der Sternenpark Rhön hat nun mit 26 neuen Bewahrern der Nacht ordentlich Unterstützung bekommen, damit unsere natürlichen Nachtlandschaften auch zukünftig etwas Besonderes bleiben.

www.sternenpark-rhoen.de

www.brrhoen.de

www.djohessen.de

Ein erlebnisreicher Ausflug aus dem Alltag

Rodholz – Erst die beschwerliche und gefährliche Flucht aus der Heimat, dann die ständige Angst vor einer Abschiebung – dieses Schicksal teilen derzeit viele geflüchtete Familien aus Afghanistan. Auf einem Tagesausflug, der von der Deutschen Jugend in Europa organisiert wurde, konnten fünf junge afghanische Geflüchtete nun zumindest für einen Tag lang ihre ganzen Sorgen hinter sich lassen und mit Gleichaltrigen jede Menge Spaß und Action erleben.

Mit 12 Kindern afghanischer und deutscher Herkunft aus der Region Fulda ging es am Morgen mit dem Bus in die Rhön. Erste Station war der Biohof der Familie Gensler in Poppenhausen. Dort stand das Erlebnisbacken mit Hofinhaber Christoph Gensler auf dem Programm. In unterhaltsamen drei Stunden bekamen die Kinder nicht nur einen Einblick in die Backstube. Sie erfuhren auch, welche Zutaten für ein Brotteig notwendig sind, wie der Teig gemischt werden muss und wie der Ofen richtig angeheizt wird. „Am wichtigsten ist mir aber immer die Botschaft, dass jeder mit dem Verzerr von Biolebensmitteln direkt zum Umweltschutz beiträgt“, erklärt Gensler sein Ansinnen. Die Kinder durften schließlich auch selbst mit anpacken und eigene Fantasiegepäcke kreieren. Die schönsten wurden am Ende sogar mit Preisen aus dem Bioladen prämiert.

Gut gestärkt, mit selbstgebackener Pizza im Magen nahm der Tag seinen Lauf. Mit dem Bus ging es weiter nach Wendershausen in den Rhön-Räuber-Park. Die ursprünglich geplante Wanderung zur Wasserkuppe fiel leider dem schlechten Wetter zum Opfer. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bei einer Runde Minigolf blühten die Kinder auf. In 4er Teams ging es auf den Parcours. Der Spieler mit den wenigsten Schlägen stand am Ende auf dem Siegertreppchen ganz oben.

Nach einer Stärkung im Rhön-Dorf stand dann noch der Hochseilgarten auf dem Programm. Manch einer hatte zwar zu Beginn so seine Probleme mit der Höhe und dem wackligen Untergrund. Mit der Zeit aber gewannen alle Vertrauen und sausten regelrecht über die hölzernen Stege. Ein bisschen Wehmut stand den Kindern auf dem Gesicht geschrieben, als es um 18:30 Uhr hieß: Abfahrt in Richtung Heimat.

Heimat ist in diesem Zusammenhang allerdings für manche aus der Gruppe ein problematischer Begriff, findet Simone Fritz, die die beiden afghanischen Familien schon über ein Jahr lang begleitet: „Wie soll man sich heimisch fühlen, wenn man gezwungen wird umzuziehen, obwohl man sich doch schon so gut eingelebt hat? Und ständig droht eine Abschiebung nach Afghanistan, wo Krieg und Zerstörung immer noch Alltag sind. Das ist für alle eine belastende Situation. Ich bin froh, dass wir den Kindern am heutigen Tag ein bisschen Abwechslung bieten konnten.“ Mobin, Habibullah, Firoza, Saadia und Shapoor, wie die Geflüchteten heißen, hat der Ausflug sichtlich Freude bereitet. Sie haben bereits in Deutschland Freunde gefunden, gehen zur Schule und beherrschen die deutsche Sprache. „Es wäre traurig, wenn die fünf Deutschland wieder verlassen müssen“, sagt Fritz zum Abschluss.

Ermöglicht wurde der Ausflug durch Fördermittel aus dem djo-Bundesprogramm „Grenzenlos Willkommen“, das Initiativen mit jungen Geflüchteten finanziell

 

Neu erschienen: Der Berliner ist meist aus Posen…“ Posener Spuren im heutigen Berlin

(HS) „Der Berliner ist meist aus Posen oder Breslau“ – diese Feststellung Kurt Tucholskys (1890-1935) ist auch heute noch im öffentlichen Raum Berlins sichtbar. Posener haben deutliche Spuren im Stadtbild Berlins hinterlassen und nicht zu unterschätzende Beiträge zur Entwicklung dieser Stadt zur Metropole geleistet.

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